Als Beleg für eine gescheiterte Politik des Bürgermeisters und seiner Koalitionäre wertet die CDU Rosbach das bevorstehende Bürgerbegehren zum Erhalt der KITA Brüder Grimm. „Wir sind uns sehr sicher, dass die Initiatoren des Bürgerbegehrens die erforderliche Anzahl an Unterschriften zusammen bekommen, denn bereits heute ist absehbar, dass Eltern und Familien, aber auch viele weitere Rosbacher Bürger die Gelegenheit wahrnehmen werden, um mit dem Bürgerbegehren ihre Unzufriedenheit mit dem Bürgermeister und der Alber- Koalition zum Ausdruck zu bringen“, so der Vorsitzende der CDU Fraktion, Jörg Egerter. Zu verantworten haben dies die Kollegen der SPD, FWG und der Stimme, die offensichtlich der Auffassung sind, eine Einstimmenmehrheit ersetzte die parlamentarische und inhaltliche Auseinandersetzung. Die CDU Rosbach appelliert daher an den Bürgermeister und seine Koalition, sich endlich der inhaltlichen Auseinandersetzung zu stellen und Antworten auf die offenen Fragen zu geben. Nach wie vor völlig unklar ist, was mit der Bürgersolaranlage auf dem Dach der KITA Brüder Grimm geschieht. Hier wollen wir konkret wissen, welche Kosten bei einem Abriss der KITA auf die Stadt zukommen, da die Verträge mit dem Verein Soneninitiative e.v. noch 10 Jahre laufen. Auch blieb die Frage nach den Kosten einer möglichen Teilsanierung bisher unbeantwortet.

 
Vor allem der Neubau der KITA Sang wirft weiterhin etliche Fragen auf, die bisher in den Ausschusssitzungen unbeantwortet blieben. Daher hätten wir uns eine weitere Ausschusssitzung gewünscht, die von der Bürgermeistermehrheit allerdings abgelehnt wurde. Die CDU Rosbach hält nach wie vor das Konzept, dass ein Betreiber die KITA auch selber errichtet für nicht durchdacht. Dem Betreiber, der dann auch Eigentümer der neuen KITA Sang ist, wird gemäß der Vorlage zugesichert, die KITA 26 Jahre zu betreiben. Dies ist aus unsere Sicht eine viel zu lange Zeit, denn was passiert eigentlich, wenn wir nach 5 Jahren feststellen, dass es massive Probleme mit dem freien Träger gibt ? Andererseits ist die Frage zu stellen, was nach den 26 Jahren passiert ? Zu welchem Preis und in welchem Zustand wird die Stadt das Gebäude zurückkaufen müssen, wenn der Betreiber nach den 26 Jahren sein Engagement nicht fortführt? Was passiert, wenn der Betreiber nach 26 Jahren sein Engagement beendet und das Gebäude in private Wohneinheiten umbaut? Was passiert, wenn sich kein Betreiber findet, der die KITA selber bauen will ? Die Mittel für den dann erforderlichen Neubau durch die Stadt haben die Koalitionäre aus SPD, FWG und Stimme nämlich nicht in den Haushalt eingestellt, stattdessen den Antrag der Grünen, eben solche Mittel einzustellen, abgelehnt. Daher sind auch die Vorwürfe des Vorsitzenden der Stimme gegenüber FDP und  Grünen mehr als peinlich, wenn den beiden Fraktionen vorgeworfen wird, kein Geld für eine Sanierung der KITA Brüder Grimm in den Haushalt eingestellt zu haben.

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