In der gestrigen Sitzung des Rosbacher Stadtparlaments wurden mit den Stimmen von CDU, FWG, FDP und der PuR die Steuererhöhungspläne von SPD und den Grünen abgelehnt. Steuererhöhungen lösen das finanzielle Problem der Stadt Rosbach nicht und senden ein völlig falsches Signal nach außen. Eine grundlegende Reform des kommunalen Finanzausgleichs sei notwendig um die Kommunalfinanzen der hessischen Städte und Gemeinden in den Griff zu bekommen, so Egerter.
Er wertete das gestrige Abstimmungsergebnis zudem als schwere Niederlage für die Herren Rathiens und Scholz, die mit Ihren Steuererhöhungsplänen gescheitert sind.
Was einst als Linksbündnis im Parlament startete, ist mittlerweile nur noch ein Restbündnis ohne Mehrheit, welches auch noch in zentralen Fragen wie den städtischen Finanzen unterschiedlicher Meinung ist, so Egerter. Er sehe das linke Lager als tief gespalten und nicht geeignet, die Zukunft Rosbachs zu gestalten.